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Die Entstehungsgeschichte

Warum haben wir eigentlichPvWelt™gegründet?

Ganz sicher nicht, weil wir der Meinung waren, dass es in Deutschland noch zu wenige Photovoltaikfirmen gibt. Ganz im Gegenteil. Es gab schon damals unzählige Anbieter.

Aber ich habe über viele Jahre immer wieder erlebt, dass bei Photovoltaikprojekten etwas Entscheidendes fehlt. Und zwar nicht nur aus einer Perspektive.

Paul Schmidt, Geschäftsführer PvWelt™
Paul Schmidt, Geschäftsführer PvWelt™

Okay. Wenn wir niemanden finden, der es so macht, wie wir uns das vorstellen, dann müssen wir es eben selbst machen.

Und genau daraus ist das entstanden, was heute PvWelt™ ist.

Zur Person

Vom Dachdecker-Azubi ins eigene Büro

Mein Name ist Paul Schmidt. Ich komme ursprünglich selbst aus dem Dachdeckerhandwerk.

Nach der Schule habe ich meine Ausbildung zum Dachdecker in einem kleineren Betrieb in Köln gemacht und diese nach anderthalb Jahren als einer der Jahrgangsbesten abgeschlossen. Danach bin ich in unser Familienunternehmen Bedachungen Schmidt eingestiegen.

Ich kannte also zunächst die ganz klassische Seite des Handwerks: Morgens auf die Baustelle, Material hoch, Dach decken, Probleme lösen und abends wieder runter.

Bei Bedachungen Schmidt bin ich dann relativ schnell ins Büro gewechselt und habe dort nach und nach verschiedene Bereiche übernommen. Und ein Thema hat mich dabei immer besonders beschäftigt: Wie schafft man es, bei vielen unterschiedlichen Bauvorhaben trotzdem klare Prozesse und Standards zu haben und dadurch eine konstant hohe Qualität abzuliefern?

Wir haben sehr viel in Prozesse, Systeme und vor allem in die Ausbildung unserer Mitarbeiter investiert — unter anderem eine eigene interne Schulungsplattform.

Paul Schmidt, Bedachungen Schmidt
Paul Schmidt, Bedachungen Schmidt

Erste Berührung mit Photovoltaik

Zwei Fachbetriebe. Ein Dach. Viele Schnittstellen.

Wir waren für das Dach verantwortlich und eine andere Firma für die Photovoltaikanlage. Eigentlich sollte man meinen: wo soll das Problem sein?

In der Realität funktioniert es häufig nicht so einfach. Denn Photovoltaik und Dach haben sehr viele Schnittstellen. Der Elektriker muss aufs Dach. Die Unterkonstruktion muss zum Dach passen. Kabel müssen geführt werden. Arbeitsschritte müssen zeitlich aufeinander abgestimmt werden.

Und plötzlich arbeiten zwei Unternehmen am gleichen Bauteil, haben aber teilweise ein völlig unterschiedliches Verständnis davon, wie das Projekt ablaufen soll. Der Dachdecker versteht nicht immer, warum der Elektriker etwas auf eine bestimmte Weise benötigt. Und der Elektriker versteht umgekehrt nicht immer, welche Anforderungen das Dach stellt.

Dann entstehen Abstimmungsprobleme. Arbeiten müssen doppelt gemacht werden. Termine verschieben sich. Oder im schlimmsten Fall wird etwas ausgeführt, womit das andere Gewerk anschließend nicht vernünftig weiterarbeiten kann.

Am Ende ist das nicht nur für die Handwerker ärgerlich — derjenige, der das Problem wirklich hat, ist der Kunde.

Ein gutes Ergebnis entsteht nicht dadurch, dass jedes Gewerk für sich gute Arbeit macht. Es muss auch miteinander funktionieren.

Steildach in Sanierung mit teils verlegten Dachpfannen
Montageschienen und Dachhaken auf der Dachlattung
Elektriker verbindet Solarkabel auf dem Dach
Kabelführung am Dachrand mit Dachdurchführung
Dachdecker und Installateure montieren Solarmodule

Die zweite Erfahrung

Dann wurden wir selbst zum PV-Kunden

Wir wollten auf unserem eigenen Betriebsgebäude in Weißenthurm eine Photovoltaikanlage installieren. Bürogebäude, Lagerhallen, entsprechender Stromverbrauch — die Idee war eigentlich ziemlich logisch.

Betriebsgebäude in Weißenthurm
Betriebsgebäude in Weißenthurm

Wir haben große Dachflächen. Wir verbrauchen Strom. Warum sollten wir diesen Strom nicht selbst produzieren? Also haben wir uns Angebote eingeholt und mit verschiedenen Anbietern gesprochen. Und dann passierte etwas, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte: Wir wussten am Ende nicht, was wir eigentlich kaufen sollten.

Wir hatten Angebote vorliegen, alle unterschiedlich. Module, Wechselrichter, Leistungen, Kilowattpeak, Speicher, technische Daten — und irgendein Preis unten drunter. Aber meine eigentlichen Fragen wurden nicht beantwortet.

  • Warum genau diese Anlage? Wie wurde die Größe ermittelt?
  • Wie viel von unserem Strombedarf können wir damit abdecken?
  • Wann produzieren wir den Strom überhaupt — und wann verbrauchen wir ihn?
  • Brauchen wir einen Speicher? Wenn ja, wie groß?
  • Was passiert, wenn wir später mehrere Elektrofahrzeuge laden?
Ich wollte keine 40 Seiten technische Daten kaufen. Ich wollte wissen: Wie können wir mit unserem Gebäude unsere Energiekosten möglichst weit reduzieren?

Und dann haben wir etwas gemacht, was eigentlich absurd ist: Wir haben gar nichts gemacht. Die Dachflächen waren da. Der Verbrauch war da. Das Potenzial war da. Aber weil uns keine Lösung wirklich überzeugt hat, haben wir das Projekt nicht umgesetzt.

Viele Kunden bekommen sehr viel Technik erklärt. Aber eigentlich wollen sie wissen: Was brauche ich? Warum brauche ich es? Und was bringt es mir?

Zurück bei Bedachungen Schmidt

Wir brauchten einen festen Partner

Kapitel 4

Immer mehr unserer Kunden sagten: Wenn wir das Dach jetzt ohnehin neu machen, möchten wir anschließend auch Photovoltaik darauf haben. Völlig logisch.

Immer dieselben Themen

Wir haben das Dach gebaut, anschließend kam eine andere Photovoltaik- oder Elektrofirma. Und jedes Mal dieselben Punkte:

  • Unzuverlässigkeit bei Terminen
  • Fehlende Abstimmung zwischen den Gewerken
  • Unklare Zuständigkeiten
  • Keine wirkliche Hand-in-Hand-Arbeit
  • Unterschiedliche Qualitätsvorstellungen

Was wir unter Qualität verstehen

Qualität ist für uns mehr als ein richtig angeschlossenes Kabel oder ein richtig verlegter Ziegel. Sie beginnt viel früher:

  • Wie wird der Kunde beraten?
  • Wie wird das Projekt vorbereitet?
  • Wie kommunizieren Bauleitung, Dachdecker und Elektriker miteinander?
  • Wer ist verantwortlich, wenn irgendwo ein Problem entsteht?

Wir haben lange nach einem Partner gesucht, mit dem wir diesen Standard dauerhaft aufbauen können. Wir haben niemanden gefunden.

Wir brauchten einen festen Partner — nicht ständig eine andere Firma, sondern jemanden, mit dem wir Prozesse entwickeln können.
Der Gedanke

Wenn wir keinen passenden Partner finden, warum bauen wir diese Kompetenz nicht selbst auf? Uns war aber klar: Nur weil wir gute Dächer bauen, beherrschen wir nicht plötzlich Elektrotechnik und Photovoltaik. Wir brauchten jemanden, der aus dieser Welt kommt.

Also haben wir gezielt nach einer Person mit viel Erfahrung in Photovoltaik, Elektrotechnik und erneuerbaren Energien gesucht. So sind wir auf Dirk Wildenberg gestoßen, der sich seit vielen Jahren mit Photovoltaik, erneuerbaren Energien und intelligenter Gebäudetechnik beschäftigt.

Zwei Welten passten ziemlich gut zusammen: Dach, Handwerk und Projektabwicklung auf der einen — Energie und Elektrotechnik auf der anderen Seite. Im April 2025 sind wir gemeinsam gestartet.

Dirk WildenbergEnergie
Dirk WildenbergPhotovoltaik und Elektrotechnik
Paul SchmidtDachdecker
Paul SchmidtDachtechnik
Bedachungen SchmidtStandort
Bedachungen SchmidtUnser Standort

Der Start

SolarGründach GmbH

Unsere ursprüngliche Idee war viel einfacher als das, was wir heute machen.

Wir kamen vom Dachdeckerhandwerk. Also haben wir gesagt: Wir machen Dach und Photovoltaik vernünftig aus einer Hand. Und weil wir bei Bedachungen Schmidt auch sehr viel Erfahrung mit Gründächern hatten, lag die Kombination aus Gründach und Photovoltaik natürlich ebenfalls nahe.

Deshalb hieß die Firma damals

Das war am Anfang auch vollkommen passend. Wir waren im Grunde die Verbindung aus Dachdecker- und Elektrokompetenz. Aber dann haben wir angefangen, die ersten Projekte umzusetzen — und unsere Kunden haben angefangen, uns Fragen zu stellen.

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Die ersten Projekte als SolarGründach
Die ersten Projekte als SolarGründach

Die ersten Projekte

Unsere Kunden stellten uns Fragen, die alles veränderten

Ein Kunde wollte nicht nur Photovoltaik. Er wollte auch einen Batteriespeicher.

?Ich bekomme eine Wärmepumpe. Könnt ihr die nicht auch mit einbinden?
?Ich will mein Elektroauto möglichst mit eigenem Solarstrom laden.
?Was ist mit Klimaanlage und Warmwasser?
?Gibt es dynamische Stromtarife, die sich lohnen?
?Braucht es Energiemanagement und Gebäudeautomation?
?Was passiert bei einem Stromausfall — Not- und Ersatzstrom?

Irgendwann haben wir gemerkt: Wir bauen hier eigentlich gar keine Photovoltaikanlagen mehr. Die Photovoltaikanlage ist nur noch ein Teil dessen, was wir eigentlich planen.

Ein einfaches Beispiel

  1. MittagsIhre Photovoltaikanlage produziert sehr viel Strom — aber niemand ist zu Hause.
  2. DannDieser Strom wird einfach ins Netz eingespeist.
  3. AbendsSie kommen heim. Elektroauto wird angeschlossen, Wärmepumpe läuft, es wird gekocht.
  4. PlötzlichSie kaufen wieder Strom aus dem Netz — obwohl Sie Stunden vorher Ihren eigenen Strom abgegeben haben.

Die Frage lautet nicht mehr: Wie groß können wir Ihre Photovoltaikanlage bauen? Sondern: Wie schaffen wir es, dass Sie möglichst viel Ihrer selbst erzeugten Energie auch wirklich selbst nutzen können?

Vom Dach bis zur Wallbox — alles zusammen gedacht
Vom Dach bis zur Wallbox — alles zusammen gedacht

Eine neue Denkweise

Genau daraus wurde das heutige PvWelt-System

Heute schauen wir zuerst auf die gesamte Situation: Was benötigen Sie tatsächlich? Wann verbrauchen Sie diese Energie? Welche Dachflächen stehen zur Verfügung? Was verändert sich in den nächsten Jahren?

Erzeugung, Speicherung, Steuerung und Verbraucher im Zusammenspiel
Erzeugung, Speicherung, Steuerung und Verbraucher im Zusammenspiel

Erst wenn wir das verstanden haben, planen wir das System

Genau dadurch entsteht aus einzelnen technischen Komponenten ein Energiesystem.

Die Umbenennung

Aus SolarGründach wurde PvWelt™

SolarGründach beschrieb ziemlich gut, womit wir gestartet waren. Aber überhaupt nicht mehr, was wir inzwischen machten.

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PV Welt - 4.png

Wir waren keine Firma mehr, die einfach Photovoltaik auf ein Dach oder ein Gründach baut. Wir beschäftigten uns mit der gesamten Energieversorgung eines Gebäudes. Also mussten wir auch unsere Positionierung weiterentwickeln.

Heute verstehen wir uns als regionales Energiesystemhaus. Nicht als Unternehmen, das Ihnen einfach möglichst viele Module aufs Dach legt. Und auch nicht als Unternehmen, das Ihnen einfach noch einen möglichst großen Speicher dazu verkauft.

Wir wollen zuerst verstehen: Welches Ergebnis wollen Sie eigentlich erreichen? Und dann planen wir rückwärts von diesem Ziel aus das passende Energiesystem.

Heute

Damit sind wir eigentlich wieder ganz am Anfang

PvWelt ist ziemlich genau das Unternehmen geworden, das ich mir damals für unser eigenes Betriebsgebäude gewünscht hätte. Jemand, der nicht einfach sagt: „hier ist Ihre PV-Anlage, die hat X Kilowattpeak und kostet Y Euro“ — sondern jemand, der fragt, wie viel Energie Sie wirklich benötigen, wann Sie sie benötigen und was Sie in Zukunft vorhaben.

Unser Rat an SieFangen Sie nicht mit der Frage an, welche Photovoltaikanlage oder welchen Speicher Sie kaufen sollen. Fangen Sie mit der Frage an: Was möchte ich mit meiner Energieversorgung eigentlich erreichen?
  1. 1Wir analysieren zuerst Ihre Situation.
  2. 2Dann schauen wir, welche Komponenten wirklich sinnvoll sind.
  3. 3Anschließend planen wir ein Energiesystem, bei dem Erzeugung, Speicherung und Verbrauch intelligent zusammenspielen.

Damit Sie möglichst viel Ihrer benötigten Energie selbst erzeugen und nutzen — und möglichst wenig Strom aus dem Netz zukaufen müssen. Genau das ist der Grund, warum wir PvWelt gegründet haben.

FRAGEN & ANTWORTEN

Noch Fragen zu unserer Geschichte?

Was Besucher uns zu PvWelt™, SolarGründach und unserem Weg am häufigsten fragen.

SolarGründach war unser erster Name, als wir vor allem begrünte Dächer mit Photovoltaik kombiniert haben. Als aus Kundenfragen ein ganzes System wurde – PV, Speicher und Verbraucher intelligent verzahnt – war der alte Name zu eng. PvWelt™ steht für dieses größere Versprechen, nicht für einen Strategiewechsel.

Noch etwas unklar? Im Erstgespräch gehen wir direkt auf Ihr Dach, Ihren Verbrauch und Ihre Fragen ein.

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